Aus Chaos
zur klaren Linie
Ein kurzer Lebensabriss
Wenn ich eines in meinem Leben vermisst habe, dann war es eine Richtung. Als Kind war ich leidenschaftlicher Lego-Bauer, später Videospieler und gezeichnet habe ich auch immer gerne.
Bis ich auf die Kunstschule kam.
Die hat mir meine Liebe zum Zeichnen erst Mal ausgetrieben, nachdem sie von Pflicht und Faulheit prätentiösen Künstlertums aufgefressen wurde.
Während meines Studiums habe ich den alten Drachen bekämpft und zumindest zu einem halbwegs akzeptablem Verhältnis zum Zeichnen zurückgefunden.
In meinen Zwanzigern habe ich elektronisch Musik produziert, für Amateurfilme Set-Ton und Sounddesign sowie Filmmusik gemacht, mir Ukulele und irgendwann doch ein wenig Klavier beigebracht und meine Gesangsstimme verbessert.
Die Liebe zum Film hat mich auch lange begleitet, es ist mir aber letztlich von der moralischen Bodenlosigkeit und Bedeutungslosigkeit des Mists das in dem Medium heute als Unterhaltung verkauft wurde zu übel geworden, um mich noch für neue Werke im Medium begeistern zu können. Da denke ich lieber nochmal darüber nach, warum Stalker von Tarkovsky so genial ist, obwohl das Tempo für ein überstimuliertes Hirn meiner Generation durchaus Geduld erfordert.
Nach dem Bachelor der Volkswirtschaftslehre bin ich doch wieder bei meiner Leidenschaft, der Grafik gelandet, und hatte 2020-2023 eine recht produktive solide Phase als Selbstständiger bzw. in Kooperation mit dem mit-wahnsinnigen Kreativgenie Roland Strahlhofer.
Was mich aber wirklich angetrieben hat die letzten Jahre – das war eine elendige innere Qual die ich seit meiner Kindheit an kenne, und für die ich meine halbe Familiengeschichte gestörter Beziehungen aufarbeiten musste, um einigermaßen wo hinzukommen, wo ich klar denken kann.
Und was mich interessiert, ist diese Tiefe. Tief zu gehen, und die Ecken und Kanten eines Menschen nicht zu beschönigen, sondern sie stehen lassen zu können, und Fehler und Versagen gesund aufzuarbeiten und zu bereinigen.
Wenn ich also eines beweise, dann dass aus einem Amateur sämtlicher Bereiche ein vielfältiger Kreativer werden kann, wenn er die Fähigkeit erlangt, sie zu bündeln.
Ich war innerlich immer zertrümmert, und langsam werde ich ganz. Jetzt geht es erst los, und wir werden sehen, wo wir hinkommen.
Zuschreiben möchte ich das aber nicht mir, sondern meinem Glauben an Jesus und dem Wirken Gottes in meinem Leben – denn Er ist der, der die Veränderung in mir bewirkt. Der Dank und der Ruhm dafür gebührt Ihm.
Für Anfragen schreibt mir am besten hier:

Lebenslauf
- 1994 geboren in Feldbach als Jüngster von 6 Kindern
- 1997 immer noch am Leben
- 2008 Umzug von Weiz nach Graz
- 2013 Abschluss mit gutem Erfolg an der HTBLVA Ortweinschule Graz, Medien für Film, Video & Multimedia-Art
- 2014 Zivildienst beim Arbeiter-Sameriterbund in Graz
- 2018 Auslandssemester an der École de Management de Normandie, elected class representative
- 2020 Abschluss Bachelor Volkswirtschaftslehre an der Uni Graz, Mandatar der Studienvertretung, Mitglied Plurale Ökonomik
- 2020 Sonderzivildiener aufgrund von Corona
- 2020 Beginn Selbstständigkeit als Werbegrafiker
- 2020 – 2021 Stifte, Buch & Katze Cooperative mit Roland Strahlhofer
- 2022 Umzug in den Bezirk Weiz
- 2024 Hochzeit mit meiner wunderschönen Tabea
- 2024 2x 3 Monate in Deutschland, in Aachen und Langerwehe (NRW)
- 2024 Lehrtätigkeit im Rahmen von Lettering-Workshops und Zeichenkursen an der Kunstwerkstatt Köln
- 2024 Umzug nach Weiz mit meiner Frau
- 2025 Geburt meines Sohnes Eljakim
- 2025 Geschäftsführung Sonnek GmbH (Vermietung & Verwaltung einer gewerblichen Liegenschaft)